Werbung. 18+. Die Prozentzahl gibt die Werbung des Betreibers vom 27.10.2026 wieder. Ob das Angebot in der App dieselben Bedingungen hat wie im Browser, welcher Höchstbetrag gilt und wie oft umgesetzt werden muss, steht beim Anbieter und nicht hier. Eine deutsche Erlaubnis besitzt er nicht. Glücksspiel kann abhängig machen.
Unter allem, was ein Telefon einem Glücksspielangebot zusätzlich ermöglicht, ist eine Sache besonders wirksam — und sie hat mit Spielen nichts zu tun: der Zugriff auf den Sperrbildschirm durch Push-Nachrichten. Eine Mitteilung wartet nicht, bis Sie sie aufsuchen. Sie wählt ihren Zeitpunkt selbst, und sie tut das nach Regeln, die nicht Sie aufgestellt haben. Diese Seite erklärt den Mechanismus, zeigt jeden Schalter, mit dem er sich abstellen lässt, und sagt deutlich, welche Maßnahmen dabei nur Reibung erzeugen.
Warum diese Erlaubnis bei einem Spielangebot anders zählt
Für die meisten Anwendungen ist die Frage nach Mitteilungen eine Frage des Geschmacks. Man erlaubt sie bei der Wetterauskunft und verweigert sie beim Lieferdienst, und am Ende des Tages hat niemand Schaden genommen. Bei einem Glücksspielangebot verschiebt sich diese Abwägung, und der Grund liegt in der Sache selbst.
Ein Angebot dieser Art lebt davon, dass Sie zurückkehren. Nicht einmal, sondern wieder. Eine Mitteilung ist das wirksamste Werkzeug, das dafür zur Verfügung steht, weil sie die eine Hürde überwindet, die zwischen Absicht und Handlung liegt: den Umstand, dass man eine Anwendung erst öffnen muss, um auf den Gedanken zu kommen.
Hinzu kommt die Eigenart des Zeitpunkts. Ein Postfach lesen Sie, wenn Sie Zeit haben. Eine Mitteilung erreicht Sie, wenn Sie gerade nichts vorhaben — auf dem Weg, im Wartezimmer, abends im Halbschlaf. Das sind nicht die Momente, in denen Entscheidungen über Geld besonders gut ausfallen, und es sind auch nicht die Momente, in denen man eine Monatsgrenze nachrechnet.
Deshalb wird diese Erlaubnis hier getrennt von allen übrigen behandelt. Bei Kamera, Dateien oder Ortung geht es um Daten, die abfließen könnten; die Einordnung dieser Anfragen steht auf Berechtigungen. Hier geht es um etwas anderes, nämlich darum, wer über den Zeitpunkt Ihrer nächsten Sitzung entscheidet.
Wie der Mechanismus technisch arbeitet
Hilfreich ist ein Blick auf den Weg, den eine solche Nachricht nimmt, denn daraus ergeben sich die Stellen, an denen man ihn unterbrechen kann. Der Weg hat drei Abschnitte, und an jedem davon sitzt ein Schalter.
Am Anfang steht ein Dienst des Betriebssystems. Eine Anwendung versendet Mitteilungen nicht selbst, sondern übergibt sie an eine Vermittlungsstelle des Systemherstellers, die eine dauerhafte Verbindung zum Gerät hält. Deshalb erreichen Mitteilungen Sie auch dann, wenn die Anwendung seit Tagen nicht geöffnet wurde: zugestellt wird von der Vermittlungsstelle, nicht von der Anwendung.
Im zweiten Abschnitt entscheidet das Gerät, was mit der eingegangenen Nachricht geschieht. Hier liegen die Einstellungen, die Sie kennen: Ton oder stumm, Anzeige auf dem Sperrbildschirm oder nur in der Liste, Einblendung über dem laufenden Bild oder nicht, Zähler am Bildzeichen oder nicht. All das ist eine Entscheidung des Systems und nicht des Anbieters.
Im dritten Abschnitt steht die Zuordnung zu Gruppen. Betriebssysteme verlangen von Programmen seit einiger Zeit, ihre Mitteilungen in benannte Gruppen zu teilen — etwa Zahlungen, Hinweise zum Konto, Angebote. Für Sie ist das die beste Nachricht dieses Abschnitts: wo ein Anbieter die Trennung ordentlich vorgenommen hat, lassen sich Werbenachrichten abstellen, ohne Hinweise zu Geldbewegungen zu verlieren.
Bei einer Seite im Browser verläuft der Weg ähnlich, aber kürzer und besser kontrolliert. Dort muss zuerst der Browser die Erlaubnis für diese Adresse haben, und beide Ebenen — Adresse und Browser — lassen sich getrennt abschalten. Was eine Installation an dieser Stelle verändert, steht auf Browser oder App.
Der Sperrbildschirm ist die Stelle, an der ein Angebot Sie erreicht, ohne dass Sie es geöffnet haben.
Schritt für Schritt: den Kanal stilllegen
Nun der praktische Teil. Je nachdem, was auf Ihrem Gerät liegt, führen verschiedene Wege zum Ziel. Alle sind reversibel, keiner kostet etwas, und keiner berührt Ihr Spielkonto.
Bei einem installierten Programm
Öffnen Sie die Einstellungen des Geräts, gehen Sie in die Liste der Anwendungen und wählen den betreffenden Eintrag. Dort finden Sie einen Punkt für Mitteilungen mit einem Hauptschalter und darunter — sofern der Anbieter sie angelegt hat — die einzelnen Gruppen. Schalten Sie entweder alles ab oder gezielt die Gruppen, in denen Angebote und Erinnerungen stecken.
Bei einer Seite im Browser
Hier führt der Weg über die Einstellungen des Browsers zu den Website-Berechtigungen. Suchen Sie dort die Adresse und entziehen Sie ihr die Erlaubnis für Mitteilungen. Wer gründlich sein will, setzt gleich alle Rechte dieser Adresse zurück; eine Nebenwirkung hat das nicht.
Über die zentrale Verwaltung
Beide Betriebssysteme führen eine Liste aller Quellen, die Mitteilungen senden dürfen, sortiert nach Häufigkeit oder Alphabet. Dieser Weg ist der schnellste, wenn Sie nicht mehr wissen, welche Anwendung oder welche Adresse der Absender ist. Nebenbei ist die Liste aufschlussreich: sie zeigt, wie viele Quellen sich diesen Zugriff im Laufe der Zeit geholt haben.
Zwei kleine Fallen zum Schluss dieses Abschnitts. Erstens kehrt die Anfrage nach dem Entzug häufig wieder, sobald Sie die Anwendung erneut öffnen; die meisten Systeme bieten eine Einstellung, die weitere Anfragen unterdrückt. Zweitens stellt eine Neuinstallation den Ausgangszustand wieder her — wer entfernt und später erneut installiert, beginnt bei der Anfrage von vorn.
Der Zähler am Symbol und andere stille Reize
Mitteilungen sind der laute Teil. Daneben gibt es einen stillen, der weniger bemerkt und deshalb seltener abgeschaltet wird. Dazu gehört der kleine Zähler am Bildzeichen, der eine Zahl anzeigt und damit etwas Unerledigtes behauptet, ohne eine Nachricht zu versenden.
Die Wirkung dieses Punktes ist leicht zu unterschätzen. Er erzeugt keinen Ton und keine Einblendung, sondern setzt auf einen Reflex: ein ungelesener Zähler soll verschwinden. Abschalten lässt er sich in denselben Einstellungen wie die Mitteilungen, meist unter einer Bezeichnung wie Symbolzeichen oder Zähler am Bildzeichen.
In dieselbe Gruppe gehört die Position des Symbols. Liegt es auf der ersten Seite des Startbildschirms, an einem Platz, über den Ihr Daumen ohnehin wandert, erzeugt allein diese Lage Zugriffe. Ein Verschieben in einen Ordner auf der dritten Seite ist eine kleine Hürde — mehr nicht, aber mehr als keine.
Und schließlich die Suchfunktion des Geräts, die solche Hürden wieder aufhebt. Wer drei Buchstaben eintippt, hat die Anwendung sofort vor sich, egal wo das Symbol liegt. Wer die Hürde ernst meint, kommt deshalb um eine Entscheidung auf der nächsten Ebene nicht herum, und die beschreibt der Abschnitt über Bildschirmzeit.
Viele Programme trennen ihre Mitteilungen in Gruppen; abschalten lässt sich jede für sich.
Bildschirmzeit: was die Nutzungsübersicht leistet
Beide großen Betriebssysteme führen eine Übersicht über die Nutzungsdauer, und beide bieten darin die Möglichkeit, für einzelne Anwendungen eine Zeitgrenze zu setzen. Diese Werkzeuge sind nicht für Glücksspiel gebaut, lassen sich dafür aber verwenden, und sie haben einen Vorzug, der nichts kostet.
Der Vorzug ist die Zahl selbst. Bevor man irgendetwas einstellt, lohnt ein Blick auf die Auswertung der vergangenen Woche: Wie oft wurde die Anwendung geöffnet, zu welchen Tageszeiten, für wie lange insgesamt? Diese Zahlen werden fast immer deutlich unterschätzt, und sie sind nicht verhandelbar, weil sie nicht von Ihrer Erinnerung stammen.
Die Zeitgrenze selbst wirkt schwächer, als sie klingt. Sie erzeugt einen Hinweis und eine Sperrseite, die sich mit zwei Tippern überspringen lässt, solange Sie die Einstellung selbst verwalten. Wer sie auf einem Gerät einrichtet, dessen Einstellungen eine andere Person mit einem eigenen Kennwort verwaltet, erhält dagegen eine Hürde mit echtem Widerstand.
Nützlicher als die Begrenzung ist in vielen Fällen die Stillezeit. Eine Zeitspanne, in der das Gerät keine Mitteilungen zustellt — nachts, am Abend, während der Arbeit —, trifft genau die Momente, in denen die beschriebenen Reize am stärksten wirken. Und sie wirkt gegen alle Quellen zugleich, nicht nur gegen eine.
Was keines dieser Werkzeuge leistet, muss unmissverständlich gesagt werden: sie erzeugen Reibung, keine Sperre. Jede Einstellung, die Sie selbst gesetzt haben, können Sie selbst zurücknehmen, und zwar in genau dem Moment, in dem Sie es nicht sollten. Deshalb folgt der nächste Abschnitt.
Reibung gegen Sperre: der Unterschied, auf den es ankommt
Alles, was bisher beschrieben wurde, gehört in eine Kategorie: Maßnahmen am Gerät. Sie machen den Zugang unbequemer und sind damit nützlich, solange es um Gewohnheit geht. Sie sind untauglich, sobald es um mehr geht, und der Grund ist in einem Satz gesagt: Sie verwalten sie selbst.
Das Entfernen der Anwendung ist das beste Beispiel für diese Täuschung. Es fühlt sich nach einem Entschluss an, ist aber eine Aufräumarbeit. Das Konto bleibt bestehen, das Guthaben bleibt bestehen, der Zugang über den Browser bleibt bestehen, und die Anwendung ist in einer Minute wieder da. Wer die Spuren am Gerät vollständig beseitigen möchte, findet die Wege dazu auf Installieren — aber eine Entscheidung ist damit nicht getroffen.
Auf der anderen Seite steht eine Maßnahme, die nicht am Gerät hängt: der Eintrag in die bundesweite Sperrdatei OASIS, geführt beim Regierungspräsidium Darmstadt. Wer dort steht, wird bei jedem angebundenen Anbieter abgewiesen, und zwar bereits bei der Anmeldung. Kein neues Gerät, kein anderer Browser und kein weiteres Konto ändern daran etwas.
Entscheidend ist dabei die Frist, denn sie ist genau das, was die Gerätemaßnahmen nicht haben. Aufheben lässt er sich frühestens nach einem Vierteljahr, und selbst dann geschieht das nicht von alleine, sondern allein auf einen Antrag hin. Diese Verzögerung ist nicht Bürokratie, sie ist der Zweck: eine in einem klaren Moment getroffene Entscheidung soll in einem unklaren Moment nicht umkehrbar sein.
Daneben gibt es Begrenzungen, die der Anbieter selbst anbietet, und die monatliche Grenze aus dem Gesetz, die über alle Häuser mit Erlaubnis zusammen gerechnet wird. Beides wirkt auf Kontoebene und damit unabhängig vom Gerät; nachzulesen auf Limits am Telefon. Bei einem Anbieter ohne deutsche Erlaubnis läuft von all dem nichts mit — ein Umstand, der die Frage nach der Erlaubnis zur ersten Frage macht und nicht zur letzten.
Die Nutzungsübersicht des Geräts zeigt Zahlen, die kaum jemand vorher richtig schätzt.
Woran Sie merken, dass der Kanal arbeitet
Ein Mechanismus lässt sich leichter abstellen, wenn man ihn erkennt. Vier Beobachtungen taugen dafür, und alle vier kann man an sich selbst machen, ohne jemandem etwas zu beweisen.
Der Zeitpunkt passt zu Ihrem Tagesablauf. Mitteilungen treffen nicht zufällig ein, sondern bevorzugt in Zeitfenstern, in denen Sie zuvor häufig geöffnet haben. Wem auffällt, dass die Nachricht regelmäßig in derselben Viertelstunde kommt, hat den Mechanismus vor sich.
Nach einer Pause wird der Ton wärmer. Bleibt eine Anwendung längere Zeit ungeöffnet, verändern sich Häufigkeit und Wortwahl der Mitteilungen regelmäßig. Das ist kein Zufall, sondern Teil der Ansprache.
Der Text nennt etwas Unabgeschlossenes. Angefangene Vorgänge, bereitliegende Dinge, ablaufende Zeiträume — Formulierungen dieser Art arbeiten mit dem Unbehagen über Unerledigtes und nicht mit einer Auskunft.
Sie öffnen, ohne es vorgehabt zu haben. Die ehrlichste Beobachtung und die einzige, die zählt. Wer sich dabei erwischt, muss über Werbemechanismen nicht weiter nachdenken; die Entscheidung liegt dann bei den Maßnahmen aus dem vorigen Abschnitt.
Keine dieser Beobachtungen ist ein Vorwurf an einen bestimmten Anbieter. Sie beschreiben ein Handwerk, das überall betrieben wird, wo wiederkehrende Nutzung Geld bedeutet. Der Unterschied bei Glücksspiel liegt nicht im Werkzeug, sondern darin, was eine Rückkehr kostet.
Was bleibt, wenn alles abgeschaltet ist
Am Ende dieser Seite steht eine erfreuliche Feststellung: der Verzicht auf Mitteilungen kostet nichts. Kein Spiel wird dadurch unzugänglich, keine Zahlung langsamer, keine Auskunft unvollständig. Alles, was eine Mitteilung sagen würde, steht im Konto, sobald Sie es öffnen — zu einem Zeitpunkt, den Sie bestimmen.
Was gleichwohl bestehen bleibt, sind die übrigen Wege, auf denen ein Anbieter Sie erreicht: Nachrichten im Postfach, Kurznachrichten, gelegentlich Anrufe. Diese Kanäle liegen nicht in den Einstellungen des Telefons, sondern in den Einwilligungen, die Sie bei der Anmeldung erteilt haben. Nachzusehen und zu widerrufen sind sie im Konto und — soweit es die Verarbeitung der Daten betrifft — nach den Angaben in der Datenschutzerklärung.
Ebenso bleibt die Frage bestehen, die durch keine Einstellung am Gerät beantwortet wird: ob das Angebot vor Ihnen im Inland betrieben werden darf. Diese Prüfung läuft über die Gesellschaft aus den Pflichtangaben und das amtliche Verzeichnis der erlaubten Anbieter, Schritt für Schritt beschrieben auf Anbieter prüfen. Strafbar bleibt die Beteiligung an einem nicht erlaubten Glücksspiel ohnehin, ganz gleich wie still das Telefon ist; die Vorschrift dazu ist § 285 StGB.
Und der Hinweis, der hier mehr als eine Formel ist. Glücksspiel ist ab achtzehn Jahren zulässig und kann abhängig machen. Wer bemerkt, dass er häufiger öffnet als beabsichtigt, dass Beträge steigen oder dass Verluste nachgeholt werden sollen, findet bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung Rat am Telefon — kostenfrei, ohne Namensnennung und ohne jede Verpflichtung, unter 0800 1 37 27 00. Weitere Anlaufstellen und die Wege zur Sperre nennt die Seite zum verantwortungsvollen Spielen.
Maßnahmen gegen Mitteilungen und wie weit jede davon reicht
Redaktionell getestet · Stand 27.10.2026. Rechtliche Angaben folgen dem Glücksspielstaatsvertrag 2021 und den Veröffentlichungen der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder. Angaben zu Angeboten einzelner Betreiber geben deren eigene Darstellung wieder.
Fragen zur App
Verliere ich Funktionen, wenn ich Mitteilungen ablehne?
Nein. Spiele, Kasse, Grenzen und Auskünfte arbeiten unverändert. Sie erfahren von Vorgängen lediglich dann, wenn Sie das Konto öffnen, und damit zu einem Zeitpunkt, den Sie selbst wählen.
Wie schalte ich nur die Werbung ab und behalte Zahlungshinweise?
Wenn der Anbieter seine Mitteilungen in Gruppen getrennt hat, lassen sich diese Gruppen einzeln abschalten. Die Liste steht in den Geräteeinstellungen unter dem Eintrag der Anwendung, im Punkt für Mitteilungen.
Warum erreichen mich Nachrichten, obwohl die Anwendung geschlossen ist?
Weil nicht die Anwendung zustellt, sondern eine Vermittlungsstelle des Systemherstellers, die eine dauerhafte Verbindung zum Gerät hält. Deshalb hilft das Schließen der Anwendung nicht, wohl aber der Entzug der Erlaubnis.
Was ist der Zähler am Bildzeichen und wie werde ich ihn los?
Eine kleine Zahl am Symbol, die etwas Unerledigtes behauptet, ohne eine Nachricht zu senden. Abschalten lässt er sich in denselben Einstellungen, meist unter einer Bezeichnung wie Zähler oder Symbolzeichen.
Reicht es, die Anwendung zu löschen?
Gegen Mitteilungen ja, gegen alles andere nein. Konto, Guthaben und der Zugang über den Browser bleiben bestehen, und die Anwendung ist in einer Minute wieder installiert. Eine Entscheidung ist damit nicht getroffen.
Was leistet eine Zeitgrenze im Betriebssystem?
Sie erzeugt einen Hinweis und eine Sperrseite, die sich überspringen lässt, solange Sie die Einstellungen selbst verwalten. Wirklichen Widerstand bietet sie nur, wenn eine andere Person sie mit eigenem Kennwort verwaltet.
Hilft eine Stillezeit mehr als eine Begrenzung?
In vielen Fällen ja, weil sie genau die Abend- und Nachtstunden trifft, in denen solche Reize am stärksten wirken. Außerdem gilt sie für alle Quellen zugleich und nicht nur für eine Anwendung.
Welche Maßnahme wirkt unabhängig vom Gerät?
Der Eintrag in die bundesweite Sperrdatei bei der Behörde in Darmstadt. Er versperrt den Zugang bei jedem angebundenen Anbieter, lässt sich nicht vor drei Monaten beseitigen und endet auch danach nur auf Antrag.
Woran erkenne ich, dass Mitteilungen gezielt eingesetzt werden?
An vier Beobachtungen: der Zeitpunkt passt zu Ihren Gewohnheiten, nach einer Pause verändert sich der Ton, die Texte nennen etwas Unabgeschlossenes, und Sie öffnen, ohne es vorgehabt zu haben.
Bekomme ich nach dem Abschalten weiter Werbung?
Möglich bleiben Postfach, Kurznachrichten und Anrufe, denn diese Wege hängen an Einwilligungen aus der Anmeldung und nicht an den Einstellungen des Telefons. Widerrufen werden sie im Konto.