Werbung. 18+. Die Prozentzahl gibt die Werbung des Betreibers vom 27.10.2026 wieder. Ob das Angebot in der App dieselben Bedingungen hat wie im Browser, welcher Höchstbetrag gilt und wie oft umgesetzt werden muss, steht beim Anbieter und nicht hier. Eine deutsche Erlaubnis besitzt er nicht. Glücksspiel kann abhängig machen.
Diese Startseite beantwortet eine einzige Frage: woran erkennen Sie, dass eine Casino App am Telefon nach deutschem Recht betrieben werden darf — und was folgt daraus für die Spiele darin? Noten für fremde Anbieter stehen hier nicht. Stattdessen finden Sie den Rahmen, den der Glücksspielstaatsvertrag 2021 jeder mobile Casino App setzt, und die Handgriffe, mit denen sich seine Einhaltung ohne Konto und ohne eingezahltes Geld ablesen lässt.
Drei Dinge heißen App, und sie sind nicht dasselbe
Im Sprachgebrauch steht das Wort App für mindestens drei verschiedene Sachen, und wer ein Angebot am Telefon einordnen möchte, hält sie besser auseinander. Es kann ein Programm gemeint sein, das aus einem Vertriebsportal auf das Gerät wandert und dort ein eigenes Symbol bekommt. Es kann eine Seite gemeint sein, die im Browser läuft und sich bloß anfühlt wie ein Programm. Und es kann eine Verknüpfung auf dem Startbildschirm gemeint sein, hinter der nichts weiter steckt als eine gespeicherte Adresse.
Rechtlich spielt diese Unterscheidung kaum eine Rolle. Der deutsche Rahmen knüpft an das Angebot an und nicht an seine Verpackung: ein virtuelles Automatenspiel unterliegt denselben Vorgaben, ob es in einem installierten Programm oder in einem Browserfenster erscheint. Wer das Gegenteil annimmt, sucht an der falschen Stelle nach Unterschieden.
Praktisch verschiebt die Verpackung dagegen zwei Dinge. Sie verschiebt erstens, wo die Pflichtangaben zum Anbieter stehen — in einem Programm oft tief in einem Menü, auf einer Seite dagegen am Fuß. Sie verschiebt zweitens, welche Berechtigungen das Gerät vergibt: ein installiertes Programm kann nach Standort, Benachrichtigungen oder Speicher fragen, ein Browserfenster bleibt in den Grenzen, die der Browser zieht.
Diese Startseite behandelt beide Formen gemeinsam, weil die Regeln dieselben sind. Wo der Unterschied tatsächlich greift, steht er ausführlich auf der Seite Mobile Casino App: Programm oder Browser. Dort geht es auch darum, warum die großen Vertriebsportale beim deutschen Markt besonders genau hinsehen und was das für die Verfügbarkeit solcher Programme bedeutet.
Jedes einzelne Automatenspiel braucht seine eigene Erlaubnis
Der wichtigste Satz über den deutschen Markt betrifft nicht Anbieter, sondern Titel. Nach § 22a Abs. 1 des Glücksspielstaatsvertrags 2021 darf ein virtuelles Automatenspiel nur angeboten werden, wenn für dieses Spiel eine Erlaubnis vorliegt. Nicht für die Gattung, nicht für den Hersteller, nicht für das Angebot im Ganzen, sondern für das Spiel selbst. Fehlt sie, handelt es sich um unerlaubtes Glücksspiel.
Aus diesem einen Satz folgt fast alles, was Nutzer am Telefon als ungewohnt empfinden. Ein Katalog wächst langsam, weil Aufwand pro Titel anfällt. Bekannte Namen fehlen zeitweise, weil ihr Verfahren noch läuft. Und wesentliche Änderungen an einem Spiel sind keine Kleinigkeit, denn sie betreffen den Gegenstand der Erlaubnis.
Wichtig ist die Kehrseite für Spieler. Wer an unerlaubtem Glücksspiel teilnimmt, bewegt sich nicht in einer rechtlichen Grauzone: § 285 StGB stellt diese Teilnahme unter Strafe. Dazu kommt ein zivilrechtlicher Gesichtspunkt, der in den vergangenen Jahren mehrfach Gerichte beschäftigt hat — Verluste bei Anbietern ohne deutsche Erlaubnis wurden Spielern teils zurückgesprochen, weil ein solcher Vertrag unwirksam sein kann. Die Urteile fallen dabei unterschiedlich aus, und ein Teil der Streitfragen wartet noch auf eine Entscheidung des Bundesgerichtshofs.
Für die Einordnung einer App heißt das: die Frage nach der Erlaubnis steht vor jeder Frage nach Bedienung, Geschwindigkeit oder Spielauswahl. Sie ist auch die einzige Frage dieser Reihe, die sich gegen eine amtliche Quelle prüfen lässt. Alles Übrige ist Geschmack oder Angabe des Anbieters.
Die Begrenzung des Einsatzes steht dort, wo der Betrag gewählt wird.
Sieben Vorgaben, die am Bildschirm ablesbar sind
Der deutsche Rahmen greift unmittelbar in den Ablauf eines Automatenspiels ein. Das macht ihn für Sie brauchbar, denn seine Spuren sind sichtbar, bevor irgendein Geld bewegt wird. Die folgenden Punkte stehen sämtlich in § 22a und lassen sich am Telefon nachsehen.
Der wählbare Betrag. Nach Abs. 7 liegt die Grenze bei einem Euro für ein einzelnes Spiel, weshalb höhere Stufen im Auswahlfeld nicht in den hiesigen Rahmen passen. Ändern darf die Aufsicht diesen Wert.
Der Takt. Abs. 6 verlangt im Durchschnitt wenigstens fünf Sekunden je Spiel; abgeschlossen ist ein Durchgang erst mit der Anzeige seines Ergebnisses.
Der Auslöser. Abs. 4 lässt ein Spiel nur auf eine ausdrückliche Handlung hin beginnen, und die Erklärung dazu ist erst nach Abschluss des vorigen Spiels möglich; Programme, die Durchgänge selbsttätig aneinanderreihen, sind untersagt.
Die wachsende Summe. Abs. 8 verbietet es, Gewinne oder Einsätze aufzusparen und in späteren Durchgängen zu verwenden; ausgezahlt wird ein Vielfaches des gesetzten Betrags, dessen Faktor vor dem Start bekannt ist.
Das zweite Fenster. Abs. 10 verbietet gleichzeitiges Spielen mehrerer virtueller Automatenspiele und verlangt, dass nicht einmal mehr als ein Spiel dargestellt wird.
Die Zwangspause. Abs. 9 lässt nach dem bestätigten Hinweis ein Weiterspielen erst nach fünf Minuten zu.
Die Pflichtangaben. Abs. 3 verlangt zufällige Gewinnaussichten und gleiche Chancen, zugängliche Spielregeln samt Gewinnplan sowie die Anzeige der Höchstgewinnwahrscheinlichkeit und der mittleren Auszahlungsquote je eingesetztem Euro dort, wo der Einsatz erfolgt.
Ein Hinweis zur Richtung dieser Merkmale, weil er regelmäßig übergangen wird: sie taugen zum Ausschließen und nicht zum Bestätigen. Ein Auswahlfeld, das fünf Euro zulässt, erledigt die Frage auf der Stelle. Ein Auswahlfeld, das bei einem Euro endet, erledigt gar nichts, denn eine Oberfläche lässt sich nachbauen. Der Eintrag in der amtlichen Liste bleibt deshalb unersetzlich.
Nützlich sind die Merkmale trotzdem, und zwar als schneller Vorfilter. Wer eine beworbene App öffnet und in der ersten Minute eine Automatikschaltfläche, eine aufsteigende Gesamtsumme oder zwei nebeneinander laufende Spiele sieht, braucht keine weitere Recherche. Die Prüfreihenfolge dazu steht auf Casino App Test: selbst nachsehen.
Warum ein bekanntes Spiel in der App anders aussieht
Die häufigste Frage zu diesem Thema lautet in Abwandlungen immer gleich: Kann ich Spiel X in Deutschland spielen? Die ehrliche Antwort ist zweiteilig. Spielbar ist hier allein eine Fassung, für die eine Erlaubnis nach § 22a Abs. 1 erteilt wurde — und diese Fassung unterscheidet sich von derjenigen, die viele aus früheren Jahren oder aus dem Ausland kennen.
Der Unterschied folgt nicht aus dem Geschmack eines Anbieters, sondern aus den oben genannten Vorgaben. Wo früher eine Schnelltaste den nächsten Durchgang sofort auslöste, verlangt Abs. 4 nun eine Handlung je Spiel. Wo ein Auswahlfeld zweistellige Beträge zuließ, endet es nach Abs. 7 bei einem Euro. Wo eine Leiste eine über Tage wachsende Summe zeigte, fällt sie nach Abs. 8 weg. Und wo mehrere Spiele im selben Fenster liefen, lässt Abs. 10 das nicht mehr zu.
Deshalb finden Sie auf den Spielseiten dieser Website keine Angaben zu Auszahlungsquoten einzelner Titel. Solche Zahlen stammen entweder aus Werbematerial oder aus einer anderen Fassung des Spiels, und beides wäre für den hiesigen Rahmen keine Auskunft, sondern eine Behauptung. Was sich seriös beschreiben lässt, ist die Mechanik: wie ein Spiel aufgebaut ist, welche Regeln gelten, woran die erlaubte Fassung erkennbar ist.
Vier Titel sind hier in dieser Form beschrieben: Razor Shark, Big Bass Splash, Queen of Hearts und Ramses Book. Hinzu kommt Fruitinator als Beispiel für ein Spiel mit sehr schlichtem Aufbau, bei dem die Auswirkungen der Taktvorgabe besonders deutlich auffallen.
Drei Dinge heißen App, nur eines davon ist ein installiertes Programm.
Die Prüfung einer App in wenigen Minuten
Die eigentliche Arbeit besteht aus vier Handgriffen und braucht kein Konto. Wichtig ist allein die Reihenfolge, denn jeder Schritt baut auf dem vorigen auf.
Erstens: den Namen der Gesellschaft beschaffen
In einem installierten Programm führt der Weg über ein Menü, das meist Über uns, Rechtliches oder Impressum heißt; bei einer Seite im Browser steht der Verweis am Fuß. Verlangt ist die Bezeichnung einer Gesellschaft samt Rechtsform, einer Anschrift und einer erreichbaren elektronischen Adresse. Steht dort nur ein Markenname, haben Sie bereits ein Ergebnis.
Zweitens: diese Bezeichnung Zeichen für Zeichen übernehmen
Tippen aus dem Gedächtnis ist die häufigste Fehlerquelle beim nächsten Schritt. Ob eine Suche trifft, hängt an Zusätzen zur Rechtsform, an Bindestrichen und an Abkürzungen; schon zwei vertauschte Buchstaben lassen einen vorhandenen Eintrag verschwinden.
Drittens: in der Liste der erlaubten Anbieter suchen
Ein öffentlich zugängliches Verzeichnis der erlaubten Anbieter wird von der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder gepflegt. Gesucht wird darin nach der Gesellschaft, nicht nach der Marke. Beim Treffer sind zwei Dinge zu vergleichen: ob die dort erlaubte Glücksspielart zu dem passt, was die App anbietet, und ob die genannte Internetadresse mit der Adresse übereinstimmt, unter der Ihre App ihre Inhalte lädt.
Viertens: das Ergebnis mit Datum festhalten
Legen Sie sich einen Bildschirmabzug ab, auf dem der Stand der Quelle neben dem Tag der Abfrage zu sehen ist. Erlaubnisse kommen hinzu und entfallen wieder; ohne Zeitangabe ist ein Befund nachträglich kaum zu verwerten. Eine Fassung mit Fragen zum Abhaken und mit den Punkten zu Berechtigungen und Sperrfunktionen steht auf der Testseite.
Geld in der App: ein Limit für alle Anbieter zusammen
Unter der Oberfläche des erlaubten Markts läuft eine Technik mit, von der am Telefon nur eine einzige Zahl ankommt. Ihr Name ist Länderübergreifendes Glücksspielaufsichtssystem, kurz LUGAS. Betrieben wird es im Auftrag der Länder; die Gemeinsame Glücksspielbehörde hat ihren Dienstsitz in Halle an der Saale, technisch steht Dataport dahinter. Drei Bestandteile gehören dazu: eine Limitdatei, eine Aktivitätsdatei sowie ein Safe-Server. Die Größenordnung für 2025 lautet: über sechzig Anbieter mit Lizenz und etwa fünf Millionen angemeldete Konten.
Diese eine Zahl ist das anbieterübergreifende Einzahlungslimit aus § 6c. Der Regelfall sieht tausend Euro im Monat vor, gerechnet nicht je App, sondern über sämtliche Häuser mit Erlaubnis im Inland zusammen. Eine andere Höhe kommt allein im Einzelfall in Betracht, und zwar erst nach einer Prüfung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit. Drei Programme auf einem Telefon bedeuten damit ein Limit und nicht drei.
Die Aktivitätsdatei gehört zur Umsetzung von § 22a Abs. 10 über Anbietergrenzen hinweg: ein laufendes Spiel beim einen Anbieter versperrt den Einstieg beim anderen. Bleibt diese Sperre bei zwei parallel geöffneten Apps vollständig aus, ist mindestens eine davon nicht angebunden — ein Befund, der ohne jede Recherche zu haben ist.
Dass es sich dabei um laufenden Betrieb und nicht um eine Naturkonstante handelt, war im Juli 2026 zu beobachten. Rund zehn Stunden lang arbeitete das System nicht; wer sich neu anmelden oder einzahlen wollte, scheiterte in diesem Zeitraum, während vorhandene Guthaben weiter bespielt werden konnten. Eine Fehlermeldung in einer App muss also nicht am Anbieter liegen.
Ein Wort zum Zahlungsweg, weil er oft zuerst auffällt. Mitwirken am unerlaubten Glücksspiel ist Dienstleistern des Zahlungsverkehrs nicht erlaubt. Die Folgen davon sind abgelehnte Karten, gestoppte Überweisungen und das Fehlen gängiger Zahlwege. Wer in einer App keine gewohnte Zahlart findet, hat nicht zwingend eine technische Störung vor sich, sondern möglicherweise einen Hinweis auf die Rechtslage.
Vom Namen in der App zur Gesellschaft und von dort in das amtliche Verzeichnis.
Roulette und Automat sind zwei verschiedene Fragen
Eine Verwechslung zieht sich durch fast alle Diskussionen zu diesem Thema, und sie betrifft die Reichweite der oben beschriebenen Vorgaben. Sämtliche Punkte aus § 22a gelten für virtuelle Automatenspiele. Online-Casinospiele wie Roulette oder Kartenspiele fallen nicht darunter, sondern sind im Staatsvertrag gesondert geregelt.
Der praktische Unterschied ist groß. Die Erlaubnis für Online-Casinospiele erteilen die Länder selbst, und daraus folgt, dass die Verfügbarkeit solcher Spiele von Bundesland zu Bundesland abweichen kann. Wer in einer App einen Roulettetisch sucht und ihn nicht findet, sollte deshalb nicht auf einen Mangel der App schließen, sondern zuerst an diese Zuständigkeitsfrage denken.
Umgekehrt gilt genauso: Der Einsatz von einem Euro, die Fünf-Sekunden-Regel oder das Jackpotverbot lassen sich nicht ohne Weiteres auf einen Tisch übertragen, weil diese Vorschriften für eine andere Spielform geschrieben sind. Wer sie dort erwartet und nicht vorfindet, zieht aus einer richtigen Beobachtung den falschen Schluss.
Welche Spielform vor Ihnen liegt, erkennen Sie am Aufbau und nicht am Thema der Grafik. Ein Spiel mit Walzen, Symbolreihen und festen Gewinnlinien ist ein Automatenspiel, auch wenn ein Rouletterad darauf abgebildet ist. Diese Grenze und die Folgen für den Echtgeldbetrieb behandelt Roulette mit Echtgeld im Einzelnen.
Was diese Website nicht liefert
Drei Grenzen gehören zu jedem Befund, der auf dem hier beschriebenen Weg zustande kommt. Sie zu verschweigen wäre unredlich, denn sie bestimmen die Tragweite des Ergebnisses.
Keine Auszahlungsquoten einzelner Spiele. Prozentwerte für konkrete Titel stehen auf keiner Seite dieser Website. Was der Rahmen verlangt, ist die Anzeige der mittleren Quote je eingesetztem Euro an der Stelle des Einsatzes — abzulesen also im Spiel selbst und nicht in einer fremden Tabelle.
Keine Bewertung anderer Anbieter. Hier werden keine Punkte verteilt und keine Ranglisten geführt. Das amtliche Verzeichnis dokumentiert eine Rechtslage und beurteilt weder Erreichbarkeit noch Bearbeitungsdauer noch die Verständlichkeit von Vertragsbedingungen.
Keine Momentaufnahme, die ewig hält. Jede Auskunft über eine Erlaubnis gilt für den Datenstand der Quelle und den Tag der Abfrage. Ein Ergebnis aus dem Vorjahr beschreibt das Vorjahr.
Dazu kommt eine Beobachtung zur Rechtsentwicklung, die ebenfalls ohne Prognose auskommen muss. Für den Vertrag aus dem Jahr 2021 läuft die erste gesetzlich vorgesehene Evaluierung. Ob sich Vorgaben dadurch verschieben und in welche Richtung, ist offen — und offen heißt an dieser Stelle schlicht unbekannt.
Einen Hinweis aus der Rechtsprechung ist die Sache noch wert, weil er zeigt, dass die Pflichten auch durchgesetzt werden. Im Verfahren 34 O 1733/24 verurteilte das Landgericht Memmingen am 03.07.2025 einen Anbieter zur Zahlung von Schadensersatz; er hatte das über Anbietergrenzen hinweg geltende Monatslimit von tausend Euro nicht durchgesetzt, wodurch übermäßige Verluste entstanden. In Kraft ist das Urteil noch nicht, denn die Berufung läuft beim Oberlandesgericht München.
Sperre, Pause und eine Telefonnummer
Zwei Systeme werden fortwährend durcheinandergebracht, obwohl sie verschiedene Aufgaben haben. LUGAS verwaltet Limits und Aktivitäten. Für Sperren ist OASIS da; diese Datei liegt beim Regierungspräsidium Darmstadt, und wer dort eingetragen ist, bleibt bei jedem angebundenen Haus zugleich ausgeschlossen.
Beim Eintrag lohnt ein Blick auf die Frist, denn sie ist der eigentliche Gehalt der Sache. Vor drei Monaten lässt sich der Eintrag nicht beseitigen, und danach braucht es dafür einen Antrag; ein bloßer Fristablauf beendet nichts. Genau diese Wartezeit ist der Zweck des Eintrags.
Für ein Angebot ohne deutsche Erlaubnis greift von all dem nichts, und genau darin liegt der praktische Wert der Prüfung weiter oben. Eine Anbindung an die Sperrdatei gibt es dort nicht, ein übergreifendes Limit läuft dort nicht mit, und eine inländische Stelle, die etwas anordnen könnte, fehlt ebenso. Eine am Telefon wirkungslose Selbstsperre ist damit auch ein Indiz dafür, wo Sie sich befinden.
Teilnehmen darf nur, wer achtzehn Jahre alt ist. Dass Glücksspiel abhängig machen kann, ändert kein Regelwerk. Beraten wird man bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, anonym und ohne Kosten. Die gebührenfreie Nummer dort ist 0800 1 37 27 00. Wer dort anruft, geht damit keine Verpflichtung ein. Ausführlicher steht das auf der Seite zum verantwortungsvollen Spielen.
Vorgaben für virtuelle Automatenspiele, die am Telefon sichtbar werden
Woran Sie es sehen
Welche Vorgabe dahintersteht
Fundstelle
Höchster wählbarer Betrag
ein Euro je Spiel, Änderung durch die Behörde möglich
§ 22a Abs. 7 GlüStV 2021
Dauer eines Durchgangs
im Mittel fünf Sekunden, Ende mit der Ergebnisanzeige
Redaktionell getestet · Stand 27.10.2026. Rechtliche Angaben folgen dem Glücksspielstaatsvertrag 2021 und den Veröffentlichungen der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder. Angaben zu Angeboten einzelner Betreiber geben deren eigene Darstellung wieder.
Fragen zur App
Gibt es überhaupt Casino-Apps mit deutscher Erlaubnis?
Die Erlaubnis wird einem Anbieter und für einzelne Spiele erteilt, nicht einer Vertriebsform. Ob ein konkretes Programm dazugehört, klären Sie über die Gesellschaft aus der Anbieterkennzeichnung und die Liste der erlaubten Anbieter.
Ist die Browserfassung rechtlich anders zu beurteilen als ein installiertes Programm?
Nein. Die Vorgaben des Staatsvertrags knüpfen an das Angebot an und nicht an die Verpackung. Ein virtuelles Automatenspiel unterliegt denselben Regeln, ob es im Programmfenster oder im Browser läuft.
Warum lässt sich der Einsatz nur bis zu einem Euro einstellen?
Weil § 22a Abs. 7 des Glücksspielstaatsvertrags 2021 den Einsatz je Spiel auf diesen Betrag begrenzt. Die Aufsichtsbehörde darf den Wert ändern, derzeit gilt er unverändert.
Weshalb fehlt in der App eine Automatikfunktion?
Programme, die ein Spiel selbsttätig starten, sind untersagt. Jedes Spiel muss auf eine ausdrückliche Handlung zurückgehen, und die Erklärung dazu ist erst nach Ende des vorherigen Spiels möglich.
Warum sehe ich keine wachsende Jackpotsumme?
Gewinne oder Einsätze aufzusparen und in späteren Durchgängen zu verwenden, ist untersagt. Was ausgezahlt wird, ist ein Vielfaches des Einsatzes; wie hoch dieser Faktor ausfällt, steht vor Spielbeginn fest.
Zählt das Monatslimit je App oder insgesamt?
Insgesamt. Vorgesehen sind im Regelfall tausend Euro pro Monat, und zwar für alle Häuser mit Erlaubnis im Inland gemeinsam. Eine abweichende Höhe setzt den Einzelfall und eine Prüfung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit voraus.
Stehen hier Auszahlungsquoten zu einzelnen Spielen?
Nein, und zwar bewusst nicht. Die mittlere Quote je eingesetztem Euro muss im Spiel an der Stelle des Einsatzes angezeigt werden; von außen übernommene Prozentwerte wären nicht überprüfbar.
Warum findet sich Roulette in manchen Apps nicht?
Online-Casinospiele sind nicht Teil der Regeln für virtuelle Automatenspiele, und ihre Erlaubnis erteilen die Länder selbst. Dadurch kann die Verfügbarkeit solcher Spiele je Bundesland unterschiedlich ausfallen.
Wirkt eine Selbstsperre auch in einer App?
Bei einem angebundenen Anbieter ja, denn der Eintrag in OASIS gilt dort übergreifend. Bleibt eine eingetragene Sperre in einer App ohne Wirkung, spricht das dafür, dass dieses Angebot nicht angebunden ist.
Wie lange bleibt mein Prüfergebnis brauchbar?
Bis zur nächsten Änderung des Verzeichnisses, nicht länger. Schreiben Sie den Stand der Quelle und das Datum Ihrer Abfrage mit, sonst ist der Befund im Nachhinein zeitlich nicht einzuordnen.